Für wen geeignet?

Viele Menschen kommen zur Alexander-Technik mit einem bestimmten Anliegen, seien es Rückenprobleme, starke Verspannungen im Nacken oder in den Schultern, Stimm- oder Atemprobleme. Die Alexander-Technik kann in vielen solcher Fällen helfen, denn die Art und Weise, wie wir uns bewegen, wie wir stehen und sitzen, hat oft eine schädliche Wirkung auf uns. Wenn wir uns vorstellen, dass ungünstige Bewegungs- und Haltungsmuster den ganzen Tag über auf uns wirken, so wird verständlich, dass eine Änderung solcher Muster das Befinden eines Menschen grundlegend verbessern kann. Eine Studie der Universität Southampton, die 2008 im British Medical Journal veröffentlicht wurde, belegt die besondere Wirksamkeit der Alexander-Technik bei „chronischen bzw. rezidivierenden“ Rückenschmerzen.

Viele Musiker kommen zur Alexander-Technik mit spezifischen Überlastungssymptomen oder einfach nur dem Wunsch ihre Koordination beim Spielen zu verbessern, um ihr Potential besser auszuschöpfen. Musiker verfügen oft schon über eine hochentwickelte, spezifische und fein abgestimmte Steuerung ihrer Hände, der Stimmbänder, der Lippen, der Zunge usw. Was sie durch die Alexander-Technik gewinnen können, ist die Einbettung ihrer Fähigkeit in eine umfassende Koordination und damit verbunden eine umfassendere Art von bewusster Steuerung des gesamten Menschen beim Spielen.

Einige Menschen haben das Gefühl, das ihrem Leben etwas fehlt oder verlorengegangen ist und suchen nach einer Methode, die Ihnen Entwicklungsmöglichkeiten bietet und wahre Entfaltung ermöglicht. Vielleicht sind sie auf der Suche nach einer anderen Grundstimmung in ihrem Leben. Die Alexander-Technik kann in mehrfacher Hinsicht dabei eine Hilfe sein. Sie fördert Achtsamkeit, eine bewusste engere Verbindung mit dem eigenen Körper und ein bewusstes Dasein. Zusammen mit einer Harmonisierung des Körpers entsteht dadurch ein anderes Lebensgefühl und eine tiefere Verbindung mit dem gegenwärtigen Moment.